Veröffentlicht am
23. August 2023

Nutzen Sie die richtigen Kanäle, um gute neue Lkw-Fahrer zu finden und einzustellen?

Nutzen Sie die richtigen Kanäle, um gute neue Lkw-Fahrer zu finden und einzustellen?

Wie man im Jahr 2024 – 2025 planbar und sicher neue LKW-Fahrer einstellt und dem drohenden Nachwuchsmangel im (eigenen) Unternehmen entgegentritt.

Speditionen bezahlen viel Geld für die Suche nach geeignetem Personal. Besonders gute Berufskraftfahrer werden ständig gesucht.

Heute durchleuchten wir die gängigsten Kanäle mit ihren Vor- und Nachteilen, die von einer Vielzahl an Speditionen genutzt werden. Dabei ergründen wir auch,  warum lediglich 2% aller Speditionen es wirklich verstehen, digitale Bewerbungsprozesse effektiv zu nutzen um damit den wesentlichen Unterschied am Bewerbermarkt zu auszumachen.

Wichtig: Hier geht es nicht um Großkonzerne – sondern wie vor allem kleine und mittelständige Speditionen es schaffen, geeignete Kanäle so zu nutzen, das ein ständiger Kontakt zu neuen und geeigneten Bewerbern entsteht.

Dabei unterscheiden wir zwischen aktiv suchenden und passiv suchenden LKW-Fahrern.

Aktiv suchende LKW-Fahrer machen gerade einmal 20 % des gesamten Arbeitskräftemarkts aus. Zusammengefasst handelt es sich bei diesen Fahrern um einen Mix aus Arbeitssuchenden und solchen, die mit ihrem derzeitigen Arbeitgeber überhaupt nicht zufrieden sind.

Bei aktiv suchenden LKW-Fahrern sind klassische Kanäle wie Jobportale, die lokale Zeitschrift oder die Angebote der Agentur für Arbeit geeignete Möglichkeiten um als Arbeitgeber sichtbar zu werden. Das Problem: Eine Vielzahl von Speditionen nutzt Jobportale – somit ist das Angebot an Jobmöglichkeiten wesentlich größer, als die vorhandene Nachfrage der aktiv suchenden Fahrer.

Hier aus der Masse der Jobangebote bei geeigneten Kandidaten herauszustechen ist – gelinde gesagt – weder realistisch noch wahrscheinlich.

Bei passiv suchenden LKW-Fahrern dagegen handelt es sich um Mitarbeiter, die sich für Jobinserate interessieren, jedoch nicht auf Jobportale oder vergleichbare Angebote zurückgreifen um sich zu informieren.

Der Grund: Passiv suchende LKW-Fahrer sind nicht aktiv darauf bestrebt, einen neuen Arbeitgeber zu suchen.

Nichts desto trotz sind über 40 % der passiv suchenden Fahrer unzufrieden mit ihrem jetzigen Arbeitsverhältnis und wünschen sich schon lange eine Veränderung im Berufsleben.

Anhand des Eisbergmodells wird der Unterschied zwischen aktiv und passiv suchenden LKW-Fahrern noch deutlicher

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Wer sich nun fragt, wie er sowohl aktiv als auch passiv suchende Fahrer effektiv erreichen kann, der sollte auf digitale Medien und Social Media-Kanäle setzen.

Im Marketing & Recruiting heißt es: “Werde mit deinem Jobangebot dort sichtbar, wo deine Zielgruppe zu finden ist.”

Wenn Ihr Logistikunternehmen lediglich auf Jobportale setzt, dann erreichen sie gerade einmal 20 % ihrer möglichen Bewerber – Stellen sie sich nur einmal vor, ihre Fahrzeuge wären nur zu 20 % beladen!

Mit Social Media dagegen erreichen sie über 60 % der für ihr Unternehmen geeigneten Bewerber!

Social Media für Logistikunternehmen

Wenn wir mit Spediteuren über das Thema Social Media sprechen, dann ergibt sich folgendes Bild: Eine Vielzahl von Speditionen setzt in Ihrer Kommunikation noch gar nicht auf neue Medien, andere wiederum sind überzeugt, bereits einen guten  Job auf Facebook und Co. zu machen.

Unser Tipp: Hier gibt es großen Spielraum für Verbesserungen und Optimierungen!

Wer Social Media als Mittel zur Bewerbergewinnung effektiv einsetzen möchte, der muss zunächst verstehen: Die sozialen Medien leben von Kontinuität, Kreativität und Timing.

5 simple Tipps für Transport- und Logistikunternehmen, ihren Social-Media-Auftritt so zu optimieren, dass sie sofort neue und qualifizierte Bewerber erhalten

  • Wer auf Social Media sichtbar werden möchte muss kontinuierlich Inhalte veröffentlichen. Dazu arbeiten sie idealerweise mit einem Redaktionsplan der Monat für Monat neu geplant und konsequent eingehalten werden sollte.
  • Ein Redaktionsplan braucht Inhalte und Ideen. Einmal im Monat sollten Sie ein Redaktionsmeeting abhalten in dem sie die relevanten Themen für den kommenden Monat mit den verantwortlichen Abteilungen ihres Unternehmens planen. Dabei sollten sie unbedingt die 3-W-Regel einhalten: Was? (Konkreter Inhalt des Postings o. Contents) / Wer? (Wer setzt die Inhalte um, arbeitet zu, etc.) / Wann? (Setzen sie konkrete Deadlines für Abgabe der erforderlichen Zuarbeit zu ihren Contentideen)
  • Wenn Ihnen die Ideen fehlen, spielen sie kreativ mit den Ereignissen, die ihren Geschäftsalltag begleiten – so können sie zum Beispiel von Firmenevents berichten, Mitarbeiter vorstellen oder aktuelle Ereignisse ihrer Branche kommentieren (Jedoch Finger weg von politischen Meinungen oder vergleichbar brisanten Themen!)
  • Zeigen Sie Gesicht. Sie möchten mit Ihrem Social Media-Auftritt geeignete Bewerber finden. Der Mensch ist ein Herdentier und identifiziert sich mit sozialen Gruppen, und auch ihre Firma und deren Belegschaft ist eine solche. Diese Identifikation können sie durch authentische Inhalte und konkrete Gesichter aus ihrem Unternehmen erreichen.
  • Auch das Timing ist wichtig. Achten Sie bei Facebook, Instagram & Co. darauf, wann Sie ein Posting schalten. Die Plattformen sind sehr dynamisch, versetzen sie sich daher in ihre Zielgruppe. Posten Sie nur, wenn Ihre Zielgruppe tendenziell online ist oder sein könnte.

Fazit: Im Jahr 2024 – 2025 müssen Stellenanzeigen über ein breites Spektrum von Medien gestreut werden. Jobportale besitzen weiterhin ihre Daseinsberechtigung, erreichen jedoch längst nicht all ihre potentiellen Bewerber. Die meiste Aufmerksamkeit ihrer Öffentlichkeitsarbeit sollte sich daher auf die immer weiter wachsenden sozialen Medien konzentrieren.

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Häufige Fragen

Wir machen Recruiting intern. Brauchen wir externe Unterstützung?

Das kommt darauf an, wie zufrieden Sie mit Ihren Ergebnissen sind. Wenn Ihre Stellen schnell besetzt werden und Ihre Fluktuation niedrig ist: wahrscheinlich nicht. Wenn Sie aber monatelang suchen und Mitarbeiter regelmäßig in der Probezeit wieder gehen, könnte ein spezialisiertes System den Unterschied machen. In einem Erstgespräch finden wir gemeinsam heraus, ob das bei Ihnen der Fall ist.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Die Kosten hängen von Ihrer Situation ab. Wie viele Stellen sind offen? Welche Positionen? Wie dringend? In einem Erstgespräch analysieren wir Ihre Ausgangslage und nennen Ihnen einen konkreten Preis. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen.

Wir haben schon Agenturen ausprobiert. Hat nichts gebracht.

Das hören wir oft. Die meisten Agenturen liefern Masse: Viele Bewerbungen, wenig Qualität. Unser Ansatz ist anders. Wir qualifizieren jeden Bewerber vor, bevor er zu Ihnen kommt. Sie führen nur Gespräche mit Kandidaten, die wirklich passen. Und wir geben eine Garantie: 5 qualifizierte Bewerber pro Monat, oder wir arbeiten kostenlos weiter.

Wie schnell kommen die ersten Bewerber?

In der Regel sehen Sie die ersten qualifizierten Bewerbungen innerhalb weniger Tage nach Kampagnenstart. Die Kampagne selbst ist nach 7 Tagen live. Zwischen Erstgespräch und ersten Bewerbern vergehen also etwa zwei Wochen.

Wie viel Zeit muss ich investieren?

Nach dem initialen Setup-Gespräch (60 Minuten) investieren Sie weniger als 1,5 Stunden pro Monat. Wir übernehmen die Kampagnensteuerung, die Bewerbervorqualifizierung und das Bewerbermanagement. Sie führen nur noch die finalen Gespräche.

Funktioniert das auch in unserer Region?

Ja. Unser System ist nicht auf bestimmte Regionen beschränkt. Wir haben Kunden in ganz Deutschland, von der Großstadt bis zum ländlichen Raum. In einem Erstgespräch schauen wir uns Ihre spezifische Situation an.

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Phillip Lewinski
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